100 % Erneuerbare Energien für das Leiningerland
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Fahrradwandertour durch das Leiningerland
EnergieNaTour Leiningerland



Charakteristik
Start und Ziel: Grünstadter Umweltbahnhof

Länge 26 km
Höhenmeter 315

Eine kurze, anspruchsvolle Rundtour über die Ausläufer des Pfälzer Berglandes zwischen den Tälern des Eisbaches und des Eckbaches mit im besten Wortsinne „erfahrbaren“ und sichtbaren Anlagen zur Energiegewinnung alter und vor allem neuer Art. Mit Pedelc-Unterstützung eine reizvolle Tour mit allen Landschaftsformationen im Übergang zwischen Pfälzer Bergland, Rheinebene und rheinhessischem Hügelland.

Wir danken den Stadtwerken Grünstadt für die Unterstützung bei der Ausarbeitung der Strecke. Bei den Stadtwerken (SWeN) ist auch eine Fahrradkarte erhältlich.



Strecke


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Strecken-beschreibung





Km 0

Nach dem Start am Gründstädter Bahnhof präsentiert das aktuelle Neubaugebiet „Battenbühl“ am Hang nach Asselheim auf seinen Dächern die ganze Palette aktueller Strom- und Warmwassererzeugung. Stark abwärts geht es in das Tal des Eisbaches, an dessen Ufern Jahrhunderte lang Mühlen die Wasserkraft nutzten.



Km 3

In Asselheim ab der Kreuzung mit der Weinstraße läuft unser Weg parallel mit dem „Barbarossa-Radweg“, der die Westpfalz mit Worms auf über 80 km Länge verbindet. Nach der Durchquerung des Weinortes mit einladendem Brunnen und Rastplatz in der Ortsmitte (2,7 km) lädt ein eigener Weg getrennt von der Autostraße zu geruhsamem Dahingleiten ein. Es wird etwas eng bei Mertesheim und der Bruchmühle, aber Radler mit ihren beweglichen Gefährten kommen immer gut aneinander vorbei!



Km 7

In Ebertsheim, dem nächsten Ort (7 km), könnte ein direkter Weg für Kenner zum Römerpark gewählt werden, während die Hauptstrecke wiederum im Abstand zur L395 bald das von der Eisenindustrie lange bestimmte Eisenberg (9,2 km) erreicht. Einen Abstecher von wenigen hundert Metern wert sind die zum Park mit vielen anregenden Skulpturen umgestalteten Eisbachauen.



Km 10

Die EnergieNaTour stattet als nächstes einem heimischen Solarbetrieb einen Besuch im Eisenberger Industriegebiet ab (9,7 km), bevor der erste Anstieg des Tages hinauf zum Römerpark Eisenberg (10,5 km) führt.Die EnergieNaTour stattet als nächstes einem heimischen Solarbetrieb einen Besuch im Eisenberger Industriegebiet ab (9,7 km), bevor der erste Anstieg des Tages hinauf zum Römerpark Eisenberg (10,5 km) führt.



Km 11

Eine kurze Talfahrt endet am kleinen Seltenbach (11,3 km) mit gleichnamigem Wirtshaus, an dessen Ufer entlang ein nahezu naturbelassener Wirtschaftsweg eine Vorahnung der „Erlebnislandschaft Erdekaut“ vermittelt. Inmitten eines seit Römerzeiten zum Abbau von Ton intensiv genutzten Gebietes ist ein Naturschutzgebiet entstanden, in dem rekultivierte Flächen mit Seen, Sumpfgebieten, Erlenbeständen und vielen anderen kleinräumigen Landschaftsformen aufs Schönste harmonieren. Ca. 1  km lang nutzt unsere Route auf dem Panoramawanderweg (PWW) einen Teil der Wege und Pfade in der „Erdekaut“ und es sollte selbstverständlich lieber abgestiegen und spaziert als „durchgebrettert“ werden!



Km 13

Auch nach der Querung der B 47 (12,7 km) vermittelt die Landschaft den Eindruck ehemals intensiver Nutzung mit erfolgreicher Rückeroberung durch die Natur.
Nächstes Ziel ist Hettenleidelheim, wo im Neubaugebiet auch hier wieder viele Häuser zeigen, dass Energie im Eigenheim nicht nur verbraucht, sondern auch erzeugt werden kann! Ein besonderes Beispiel dafür ist das Autohaus Roth (Opel), die ihre Auto-Unterstellplätze (Carports) mit großen Solarflächen und Solartankstellen ausgestattet hat.



Km 15

Von der Brücke über die B 47 aus (15 km) öffnet sich ein beeindruckender Blick auf den Solarpark Hettenleidelheim, der mit 1,4 Megawatt Leistung ein Viertel der Ortschaft mit Strom versorgt. Ab jetzt geht es übrigens für ca. 3 km bis zum „Kleinen Donnersberg“ stetig bergauf, was immerhin den Vorteil hat, dass weite Blicke übers Land möglich werden.



Km 17

Von der Höhe an der kleinen Siedlung Nackterhof (17 km) lässt sich das ganze Land überblicken, am Horizont mehrere Windparks, im Nordwesten der breitbehäbige Donnersberg.



Km 20

Kurz führt die Route erneut talwärts nach Tiefenthal, um dann am Ortseingangsschild rechts abbiegend über Wirtschaftswege ohne Asphalt und mit teilweise gröberer Oberfläche – erst gemächlich, dann steil anzusteigen auf den höchsten Punkt der Tour, der Hochfläche des Grünstadter Berges (20 km) – immerhin 160 m höher gelegen als der Startpunkt Grünstadt. Fraglos bietet sich von hier der beste Rundumblick an mit guter Sicht über das gesamte Plateau.
So steil wie aufwärts geht es rasant talwärts – aber Achtung: Die Wege sind anfangs statt mit Asphalt versiegelt naturfreundlich mit Gras bewachsen oder geschottert, was langsame, kontrollierte Fahrweise erfordert.



Km 22

Schon ein ganzes Stück vor Haus Sonnenberg werden aber wieder Asphalt-Wirtschaftswege erreicht, weil hier die Wingertsberge eine ganzjährige intensive Bearbeitung erforderlich machen. Von hier aus kann auch ein Abstecher in das sehenswerte Burgdorf Neuleiningen eingeplant werden.



Km 23

Zurück am Haus Sonnenberg führen die letzten Kilometer durch eine einzigartige Weinbergslandschaft und begleiten den Weinwanderweg nach Grünstadt. Noch auf der Höhe präsentieren schließlich in einem weiten Panorama die Rheinebene mit dem dahinter dunkel aufragenden Odenwald. Jede einzelne Ortschaft ist bei einigermaßen gutem Wetter ebenso deutlich auszumachen wie die antiquierten Atomkraftblöcke von Biblis und in weiter Ferne von Philippsburg.



Km 25

Bevor es in der bald erreichten Ortslage von Grünstadt (24,8 km) noch einmal steil bergab geht, lädt der Grünstadter Stadtpark mit Gaststätten und Attraktionen zum Verweilen ein.



Km 26

Vom Stadtpark steil abfahrend ist die Entscheidung erforderlich, ob gemütlich durch die Fußgängerzonemit seinen Eiscafes und Gastronomieangeboten geschoben werden soll oder ob es in kleiner Umfahrung direkt zum Startpunkt am Bahnhof zurück geht.



Höhenprofil





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Besonders sehenswert


  • Umweltbahnhof Grünstadt
  • Eistalauen
  • Römerpark Hettenleidelheim
  • Erlebnislandschaft Erdekaut
  • Solarpark Hettenleidelheim
  • Aussichtspunkt „Kleiner Donnersberg“
  • Windräder Tiefenthal
  • Weinbergslandschaft Haardtrand
  • Aussichtspunkt Rheinebene
  • Stadtpark Grünstadt



Belagsqualität



Wegführung


Beschilderung

Anbindungen


Karten- und Radwanderführer

- 21 km Asphaltbeläge,
-   2 km feste, glatte Wirtschaftswege ohne Asphalt
-   3 km Wiesenwege und Pfade mit eingeschränkter Befahrbarkeit, aber ausreichend um gut zu schieben.

- 18 km eigene Wege oder Radwege
-   5 km Mitführung auf Innerortsstraßen ohne Radwege
-   3 km Mitführung ohne Radweg auf ruhigen Autostraßen außerorts

Noch ohne eigene Radbeschilderung. (Meist kann dem Zeichen „EnergieNaTour“ gefolgt werden).

Die neue EnergieNaTour stellt Verbindungen her zwischen Barbarossaradweg und Radweg Deutsche Weinstraße sowie dem Kraut-und-Rüben-Radweg und kann über Wattenheim und Carlsberg mitten in den Pfälzerwald fortgesetzt werden.

Die EnergieNaTour ist noch in keiner Karte enthalten. Empfehlenswert für unterwegs und die gesamte Region ist die 50.000er-Karte des LVermGeo „Wandern und Radwandern zwischen Rhein und Pfälzerwald“.



Fazit

Als Radtour zwischen zwei Bächen und der Rheinebene mit Höhendifferenzen von 170 auf knapp 400 m erwartet sie Radler mit guter Alltagsübung. Als Vorschlag für eine Rundtour mit Pedelec-Unterstützung ist sie eine einfache „Übung“ für alle, die ab und zu aufs Fahrrad steigen.

Am Bahnknoten Grünstadt besteht an allen Tagen mindestens Stundentakt nach Neustadt, Ramsen und Monsheim mit Anschluss nach Worms und Bingen. Unterwegs kann die Tour auch am Bahnhof Asselheim, Ebertsheim oder Eisenberg beginnen oder enden.